Vertrag inklusive schweiz

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Wenn kein CBA einen Mindestlohn vorsieht, steht es dem Unternehmen frei, über den zu zahlenden Lohn zu entscheiden. Der Arbeitgeber kann auch die Zusammensetzung des Gehalts (Prämien, Sachleistungen usw.) bestimmen, sofern ein Tarifvertrag nichts anderes vorsieht. Das 13. Monatsgehalt ist gesetzlich nicht vorgesehen. Es ist daher fakultativ, sie in den Arbeitsvertrag aufzunehmen. Eine Gegenpartei kann erfolgreich argumentieren, dass angeblich vereinbarte Standardbedingungen nicht Teil des Vertrages geworden sind, weil sie der Gegenpartei nicht ordnungsgemäß zur Kenntnis gebracht wurden und daher nicht wirksam hätten akzeptiert werden können. In einigen Sektoren gibt es Standardarbeitsverträge (SEC). Die SEC ersetzt den einzelnen Arbeitsvertrag und funktioniert auf die gleiche Weise. Die Klauseln einer SEC sind jedoch nicht verhandelbar. Sie wurden im Voraus festgelegt, um dem Arbeitnehmer einen Mindestlohn und Sozialversicherungsleistungen zu garantieren. In der Schweiz stellen viele Verbände, die einen bestimmten Wirtschaftszweig vertreten – z.B.

die Union Suisse des Patrons Pétissiers-Confiseurs – auf ihren Websites individuelle Standardarbeitsverträge, die an die Besonderheiten der Branche angepasst sind. Ist bei Konkurs noch kein Vertrag (der nicht automatisch gekündigt wird) von der Konkursgesellschaft vollständig ausgeführt worden, so kann der Konkursverwalter die vertraglichen Verpflichtungen anstelle des Konkursverwalters erfüllen. Das Recht auf Abtretung des Konkursverwalters besteht jedoch nur insoweit, als die gegenswollte Partei kein berechtigtes Interesse an der individuellen Vertragserfüllung durch den Konkursverwalter hat und nur, wenn die Parteien nichts anderes vereinbart haben. Darüber hinaus kann der nicht konkursberechtigte Partei beantragen, dass die Leistung durch den Konkursverwalter garantiert wird. Der Arbeitsvertrag enthält wesentliche Informationen wie die Namen und Anschriften des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers, die Position, das Gehalt und die Wochenarbeitszeit. Alles, was nicht ausdrücklich im Vertrag steht, wird in der Regel durch den Schweizerischen Obligationenrecht oder gegebenenfalls durch einen Tarifvertrag geregelt. Siehe auch: Ein Vertrag wird durch den Austausch von Aussagen konvergierender Absichten (Konsens) abgeschlossen. Die Vertragsparteien müssen in der Lage sein, zu verhandeln. Sie dürfen nicht vertreten sein (Substitution). Die Parteien müssen sich über die wesentlichen Punkte des Vertrages (essentialia negotii) einig sein: über die wesentlichen objektiven Punkte (wesentliche Teile des Vertrages), wesentliche subjektive Punkte, die wesentliche Voraussetzungen, zumindest für eine Partei, für den Abschluss des Vertrags sind. In sekundären Punkten müssen sich die Parteien nicht darauf einigen, dass zunächst ein Vertrag abgeschlossen werden muss. Das Abkommen als solches ist informell.

Sie erfolgt durch den gegenseitigen Austausch von Absichtserklärungen der Parteien: Erstens gibt es einige spezifische Bestimmungen im CO, die zwingend anwendbar sind. Zu diesen Bestimmungen gehören das Recht auf Kündigung eines Vertrags oder der Schutz der Parteien vor bestimmten missbräuchlichen Rechten wie Wucher und Bösgläubigkeit. Auch in einem Kaufvertrag gehen, sofern nichts anderes vereinbart ist, der Nutzen und die Risiken im Zusammenhang mit verkauften Waren bei Vertragsabschluss auf den Käufer über, in der Regel vor Lieferung.