Tarifvertrag maler und lackierer baden württemberg 2018

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Seit 1969 beteiligt sich Karl Hurm an den Ausstellungen naiver Kunst in der Galerie Eisenmann in Böblingen, wo er 1972 den ersten Preis gewann. 1972 wird er von Hermann-Josef Speier mit einer ersten Einzelausstellung in der Galerie « die schwarze Treppe » in Haigerloch geehrt. Es folgten mehr als 200 Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen, darunter: Als Karl Hurm 1970 schwer erkrankte, musste er seine Tätigkeit im Gemüsegeschäft aufgeben und sich fortan nur noch auf die Malerei konzentrieren. 1972 gewann sein Gemälde mit dem Titel « Frau beim Fernsehen » den ersten Preis beim « Sonntags-Malerwettbewerb » für Hobbykünstler der Firma Eisenmann in Böblingen. Im selben Jahr wurde Hurms erste Einzelausstellung in der Galerie « die schwarze Treppe » in Haigerloch gezeigt. Seitdem wurden Karl Hurms Gemälde in mehr als 200 Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in Europa, den Vereinigten Staaten sowie in Japan gezeigt. Hurm lebte und malte in Haigerloch-Weildorf. Die Malerei mit Sand erfolgte in England um 1800. Der georgische Maler Benjamin Zobel bekam einen geeigneten Kleber, um den Sand an der Oberfläche zu verkleben. Er verwendete nur eine Dicke und eine Vielzahl von Sanden von natürlichen Farben. Es ist schwierig, Karl Hurm` in den 1970er Jahren begonnene Gemälde einem bestimmten Stil zuzuordnen; sie werden oft als « naive Kunst » bezeichnet. [2] Hurm begann als « Sonntagsmaler » und schuf sein individuelles, substanzielles Werk. Die meisten seiner Arbeiten sind Ölgemälde auf Hartfaserplatten, kleine Formate in selbstgebastelten Holzrahmen.

In den frühen 1970er Jahren zeigte Hurm auf naive Weise lebendige Szenen (« Die Arche Noah », 1973, transl.: Noahs Arche). Bis auf wenige Ausnahmen wird in diesem Gemälde jede Kreatur an ihrem richtigen Platz gezeigt, jedes Objekt erhält seinen realistischen Farbton. Schon früh wusste Hurm durch seine unkonventionelle Interpretation von Proportionen den Blick des Betrachters durch seine Bilder zu führen. (Das Paradies, 1972, transl.: Paradise) Karl Hurm (* 29. Dezember 1930 in Weildorf/Haigerloch; ; * 8. Juni 2019 in Weildorf)* 8. Juni 2019) war ein deutscher Maler. Hurm war ein Autodidakt, dessen Gemälde im Stil der naiven Kunst seit 1998 in einer Ausstellung im städtischen Kunstmuseum Ölmühle in Haigerloch (Deutschland) zu sehen sind.

Karl Hurm wurde 1930 als siebtes von acht Kindern geboren. Schon als Kind begann er zu malen und schilderte die Umgebung seines Heimatdorfes Weildorf, wie er es selbst ausdrückte: « Malerei war schon immer ein Teil meines täglichen Lebens ». Nach dem Abitur 1946 wurde er Lehrling in Hausmaler und Dekorateur. Unterwegs sammelte er Informationen über regionale Maler, besuchte den Künstler Friedrich Schüz (1874–1954) und hörte von einer Gruppe junger Künstler, die im Kloster Bernstein arbeiteten. Nachdem Hurm 1949 den Obst- und Gemüseladen seiner Eltern in Weildorf übernommen hatte, nutzte er seine wöchentlichen Einkaufsfahrten zum Stuttgarter Großhändlermarkt, um dort die Museen zu besuchen und die Meisterwerke von Malern wie Pablo Picasso und Paul Klee, Henri Rousseau und Paul Gauguin, Marc Chagall und Jean Tinguely zu studieren, die er später als Inspirationsquellen für seine eigenen Motive und Maltechniken nannte. 1955 heiratete Karl Hurm Anni Huber, sie haben vier Kinder, eines davon ist Gerd Hurm, Professor für Amerikanistik. Hurm arbeitete weiterhin als Gemüsehändler und malte in seiner Freizeit weiter. Später wurde der Sand weit verbreitet, aber in Kombination mit anderen Malmedien, um das gewünschte Gitter zu erreichen. In diesem Fall war die Basis des Sandes teilweise oder vollständig mit Farbe bedeckt.

Dies ist die sogenannte Mischtechnik. Viele Maler verwendeten Boden und andere natürliche Materialien. Künstler, die diese Technik verwendeten, waren unter anderem Andre Masson, Antoni Tapies, Alberto Burri, Lojze Spacal und Tone Lapajne.